Anordnungen

Liegeverbot, Anlegeverbot am Rheinkai

Schifffahrtspolizeiliche Anordnung für den Hafenbereich Mannheim,
Rheinkai von Rhein-km 424,760 bis Rhein-km 425,360, geografisch rechtes Ufer

Aufgrund des § 3 Abs. 1 der Verordnung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur über Häfen, Lade- und Löschplätze - Hafenverordnung (HafenVO) - vom 10. Januar 1983 erlässt das Hafenamt Mannheim folgendes:

Beifahren (auch kurzfristig) und Anlegen mit Bug talwärts ist von Rhein-km 424,760 bis Rhein-km 425,060, rechtes Ufer, verboten. Das Stillliegen, Laden bzw. Löschen innerhalb der vorgenannten Strecke bedarf der Erlaubnis des Hafenamt Mannheim.

Von Rhein-km 425,060 bis Rhein-km 425,360, rechtes Ufer, ist kurzfristiges Beifahren und Anlegen erlaubt. Jedes Stillliegen ist in der vorgenannten Strecke verboten.

Die Anordnung gilt bis auf Widerruf.

Mannheim, 21.05.2015
Staatliches Hafenamt Mannheim
im Staatlichen Verpachtungsbetrieb
- Hafenbehörde -

Schifffahrtspolizeiliche Anordnung für FGS mit Passagieren an Bord

Aufgrund des § 3 Abs. 1 der Verordnung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur über Häfen, Lade- und Löschplätze - Hafenverordnung (HafenVO) - vom 10. Januar 1983 erlässt das Hafenamt Mannheim folgendes:

Fahrgastschiffe mit Passagieren an Bord müssen an den dafür vorgesehenen Stellen am Rhein (Rhein-km 424,700 bis Rhein-km 425,060) anlegen. Das Anlegen ohne vorherige Anmeldung ist nicht gestattet. Es gelten die Benutzungsbedingungen der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH (HGM) für die Liegeplatzbenutzung durch Fahrgastschiffe vom 29.05.2013.

Das Anlegen an anderen Stellen ist nicht erlaubt.

Die Anordnung gilt bis auf Widerruf.

Mannheim, 02.11.2017
Staatliches Hafenamt Mannheim
im Staatlichen Verpachtungsbetrieb
- Hafenbehörde -

Hafenpolizeiliche Anordnung SV Containerterminal

Das Staatliche Hafenamt Mannheim erteilt bis auf Weiteres die grundsätzliche Erlaubnis zum Befahren

  • des Hafenbeckens 12 (Mühlauhafen) an Fahrzeuge, die am Containerterminal Mannheim,
  • des Stromhafens Neckar an Fahrzeuge, die am Containerterminal der Firma L. u. J. Götz,
  • des Hafenbeckens 24 an Fahrzeuge, die an der RoRo-Anlage, Hafenbecken 24, und
  • des Stromhafens Rhein, Rheinblock 7, an Fahrzeuge, die an der Umschlagsanlage der Firma Neska

laden und/oder löschen und Zeichen nach § 3.14, Nummer 1-3, der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung oder Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung führen müssen unter Einhaltung der nachstehenden Auflagen und Bedingungen:

  1. Die Vorschriften der Verordnung des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr über Häfen, Lade- und Löschplätze - Hafenverordnung (HafenVO), der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (RheinSchPV) und Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO) sowie der Gefahrgutverordnung Binnenschifffahrt (GGV BinSch) in der jeweils geltenden Fassung sind uneingeschränkt zu beachten.
  2. Das Polizeipräsidium Mannheim, Wasserschutzpolizeistation, Werfthallenstraße 41, 68159 Mannheim. ist schriftlich oder fernmündlich (Tel. +49 (0) 621 1687-0) bzw, durch Telefax (+49 (0) 621 1687-229) vom Betreiber der Umschlagsanlage vor Beginn bei Gefahrgutumschlag mit Fahrzeugen, die nach Zeichen  § 3.14, Nummer 3 RheinSchPV gekennzeichnet sein müssen, zu benachrichtigen.
  3. Soweit es die örtlichen und schiffsbaumäßigen Verhältnisse nicht erlauben, wird von der Vorschrift des § 34 Abs. 1 HafenVO (Bug in Richtung Hafenausfahrt) Abstand genommen.
  4. Abweichend von § 55 Abs. 1 HafenVO, a und b, werden für die genannten Fahrzeuge am Containerterminal im Mühlauhafen die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgehoben. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die keine Kegel bzw. Lichter führen müssen und ein Zulassungszeugnis für Gefahrguttransport besitzen.
  5. Diese hafenpolizeiliche Anordnung tritt anstelle der hafenpolizeilichen Anordnung vom 28.01.2003 für den Hafenbereich Mannheim.

Mannheim, 07.02.2006
Staatliches Hafenamt Mannheim
im Staatlichen Verpachtungsbetrieb
-Hafenbehörde-

Aufstoppen von Fahrzeugen

Die Schiffsführer und Obhutspflichtigen haben dafür zu sorgen, dass Fahrzeuge, Verbände, Schubleichter und schwimmende Anlagen nur an den dafür vorgesehenen Einrichtungen oder daran festgemachten Fahrzeugen sicher gemeert werden. Die Befestigung ist zu überwachen, den Wasserstandsschwankungen und dem Ein- und Austauchen beim Laden und/oder Löschen anzupassen.

Das Aufstoppen von Fahrzeugen, Verbänden, Schubleichtern und schwimmenden Anlagen an Festmacheinrichtungen oder daran festgemachten Fahrzeugen ist verboten.