Wasserseitiger Güterumschlag steigt im April stark an
In den Mannheimer Häfen wurden im April 2026 insgesamt 502.798 Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. Dies ist ein Zuwachs von 42,49 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat mit insgesamt 352.864 Tonnen. In den ersten vier Monaten wurden insgesamt 2.242.037 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 63.451 Tonnen (+ 2,91 Prozent).
„Der wasserseitige Güterumschlag des Mannheimer Hafens liegt in den ersten vier Monaten bei über 2,2 Millionen Tonnen Gütern. Dies belegt, dass der Hafen unverzichtbar für eine zuverlässige und nachhaltige Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung in der Metropolregion Rhein-Neckar ist. Die Stärke der Binnenhäfen liegt in der sinnvollen Verknüpfung der Verkehrsträger auf dem Wasser, der Schiene und der Straße, so dass eine leistungsstarke und flexible Lieferkette gewährleistet wird. “ sagt Hafendirektor Köhn.
Der stärkste Zuwachs konnte in der Gütergruppe Kohle, reines Erdöl und Erdgas verzeichnet werden. Hier stieg der Umschlag um 135.004 Tonnen (+ 1.035,07 Prozent) auf insgesamt 148.047 Tonnen. Auch in den Gütergruppen Erze, Steine, Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse (+ 37,10 Prozent, + 4.722 Tonnen), Sekundärrohstoffe, Abfälle (+ 21,35 Prozent, + 7.755 Tonnen) und Chemische Erzeugnisse, Mineralerzeugnisse (+ 20,74 Prozent, + 8.617 Tonnen) ist ein Anstieg zu verzeichnen.
Der wasserseitige Containerverkehr stieg in den Stückzahlen von 5.380 TEU (20-Fuß Container) im April 2025 um 150 TEU (+ 2,79 Prozent) auf eine Gesamtstückzahl von 5.530 TEU. Die Tonnage erhöhte sich um 10.162 Tonnen im Vorjahresmonat auf 57.679 Tonnen (+ 21,39 Prozent).
Der durchschnittliche Wasserstand lag im Monat April 2026 bei Rheinpegel Mannheim 2,21 Meter und somit um 0,47 Meter über dem Durchschnittspegel im April 2025 mit 1,74 Meter.


