Wasserseitiger Güterumschlag im Juni 2026 stabil
In den Mannheimer Häfen wurden im Juni 2026 insgesamt 383.502 Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. Dies entspricht einer Minderung von 6,32 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat mit insgesamt 409.355 Tonnen. In der ersten Jahreshälfte wurden insgesamt 2.915.662 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 65.795 Tonnen (- 2,21 Prozent).
Hafendirektor Köhn ordnet die Entwicklung im ersten Halbjahr 2026 insgesamt positiv ein: „Das Transportvolumen von 2,9 Millionen Tonnen bewegt sich auf einem zufriedenstellenden Niveau. Die Mannheimer Häfen leisten mit ihrer Infrastruktur einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Güterverkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus. Sie tragen entscheidend dazu bei, große Gütermengen zuverlässig und klimafreundlich an ihr Ziel zu bringen und dabei die Infrastruktur an Land zu entlasten.“
Gegenüber Juni 2025 konnte in der Gütergruppe Erze, Steine, Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse der höchste Zuwachs verzeichnet werden. Hier stieg der Umschlag um 3.955 Tonnen (+ 42,43 Prozent). Auch in der Gütergruppe Maschinen und Ausrüstungen, langlebige Konsumgüter konnte eine Steigerung um 5.521 Tonnen (+ 26,94 Prozent) erzielt werden. Ein deutlicher Rückgang war in der Gütergruppe Kohle, reines Erdöl und Erdgas zu verzeichnen (- 37.689 Tonnen, – 50,18 Prozent).
Der wasserseitige Containerverkehr lag im Juni 2026 bei insgesamt 52.857 Tonnen. Die Tonnage steigerte sich somit um 3.999 Tonnen (+ 8,18 Prozent) von 48.858 Tonnen im Vorjahresmonat. Die Anzahl der umgeschlagenen Container in TEU (20-Fuß Container) stieg um 478 TEU auf insgesamt 5.593 TEU im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat mit 5.115 TEU (+ 9,35 Prozent) an.
Der durchschnittliche Wasserstand lag im Monat Juni 2026 bei Rheinpegel Mannheim 1,98 Meter und somit um 0,65 Meter unter dem Durchschnittspegel vom Juni 2025 mit 2,63 Meter.


