Wasserseitiger Güterumschlag ist im August rückläufig
In den Mannheimer Häfen wurden im August 2026 insgesamt 187.649 Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. Dies ist ein Rückgang von 59,92 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat mit insgesamt 468.236 Tonnen. In den ersten acht Monaten wurden insgesamt 3.434.129 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht einer Minderung im Vergleich zum Vorjahr um 495.313 Tonnen (- 12,61 Prozent).
„Die aktuellen Zahlen sind vor allem auf das anhaltende Niedrigwasser zurückzuführen. Die Unternehmen gehen mit dieser Situation sehr unterschiedlich um: Einige beauftragen zusätzlichen Schiffsraum, andere verlagern Transporte auf Bahn oder Lkw. Die Hafenbranche ist mit solchen Situationen inzwischen vertraut und entsprechend vorbereitet. Ein gutes Zusammenspiel der Verkehrsträger sowie eine zuverlässige Straßen- und Schieneninfrastruktur werden dabei immer wichtiger.“, sagt Hafendirektor Köhn.
Ein deutlicher Rückgang war in der Gütergruppe Metalle und Metallerzeugnisse zu verzeichnen (- 28.558 Tonnen, – 91,90 Prozent). Ebenfalls rückläufig war der Umschlag in den Gütergruppen Erze, Steine, Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse (- 9.184 Tonnen, – 75,68 Prozent) und Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei (- 55.575 Tonnen, – 72,09 Prozent).
Der wasserseitige Containerverkehr sank in den Stückzahlen von 6.091 TEU (20-Fuß Container) im August 2025 um 3.587 TEU (- 58,89 Prozent) auf eine Gesamtstückzahl von 2.504 TEU. Die Tonnage verringerte sich um 32.836 Tonnen im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 55.376 auf 22.540 Tonnen (- 59,30 Prozent).
Der durchschnittliche Wasserstand lag im Monat August 2026 bei Rheinpegel Mannheim 1,01 Meter und somit um 1,87 Meter unter dem Durchschnittspegel im August 2025 mit 2,88 Meter.


