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Umschlag Juli 2026

Wasserseitiger Umschlag leidet unter Niedrigwasser

In den Mannheimer Häfen wurden im Juli 2026 insgesamt 330.818 Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. Der Güterumschlag fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat von 479.749 Tonnen um 148.931 Tonnen (- 31,04 Prozent). In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 3.246.480 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht einer Minderung in Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 3.461.206 Tonnen um 214.726 Tonnen (- 6,20 Prozent). Hafendirektor Uwe Köhn erklärt: „Der wasserseitige Güterverkehr entwickelte sich im Juli rückläufig, ist aber im Gesamtergebnis der diesjährigen Verkehrsleistung noch zufriedenstellend. Der Güterumschlag im Mannheimer Hafen spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Lage wider. Die große wirtschaftliche Bedeutung des Hafens liegt ohnehin weniger allein in der umgeschlagenen Gütermenge als in seinem Anteil an Wertschöpfung und Arbeitsplätzen bei seinen Kunden und der verladenden Wirtschaft.“

Positiv entwickelten sich die Gütergruppe Erze, Steine, Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse mit einem Zuwachs von 5.025 Tonnen (+ 46,95 Prozent) auf insgesamt 15.729 Tonnen. Am stärksten wurde der Umschlag in den Gütergruppen Chemische Erzeugnisse (- 26.785 Tonnen, – 56,61 Prozent), Metalle und Metallerzeugnisse (- 10.511 Tonnen, – 50,42 Prozent) und Kohle, reines Erdöl und Erdgas (- 57.395 Tonnen, – 42,96 Prozent) beeinträchtigt.

Der wasserseitige Containerverkehr sank in den Stückzahlen von 6.167 TEU im Juli 2025 um 1.507 TEU auf eine Gesamtstückzahl von 4.660 TEU (- 24,44 Prozent). Die Tonnage fiel von 56.751 Tonnen im Vorjahresmonat um 13.063 Tonnen auf 43.688 Tonnen (- 23,02 Prozent).

Der durchschnittliche Wasserstand lag im Monat Juli 2026 bei Rheinpegel Mannheim bei 1,37 Meter und somit um 0,87 Meter unter dem Durchschnittspegel im Juli 2025 mit 2,24 Meter.

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