Wasserseitiger Güterumschlag ist im September rückläufig
In den Mannheimer Häfen wurden im September 2026 insgesamt 215.998 Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. Dies ist ein Rückgang von 55,04 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat mit insgesamt 480.451 Tonnen. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 3.650.127 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht einer Minderung im Vergleich zum Vorjahr um 759.766Tonnen (- 17,23 Prozent).
„Der niedrige Wasserstand im September schränkte die Befahrbarkeit des Rheins ein und führte zu einem erheblichen Rückgang des wasserseitigen Güterumschlags gegenüber dem Vorjahresmonat. Um die Wirtschaft zuverlässig mit Gütern zu versorgen, sind daher eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur sowie eine gute Straßen- und Bahnanbindung des Hafens umso wichtiger“, sagt Hafendirektor Köhn.
Gegenüber September 2025 konnte in der Gütergruppe Erze, Steine, Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse der höchste Rückgang verzeichnet werden. Hier sank der Umschlag um 11.890 Tonnen (- 89,10 Prozent). Ebenfalls rückläufig war der Umschlag in den Gütergruppen Metalle und Metallerzeugnisse (- 19.977 Tonnen, – 82,18 Prozent), Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei (- 56.631 Tonnen, – 81,06 Prozent) und Konsumgüter zum kurzfristigen Verbrauch, Holzwaren (- 47.814 Tonnen, – 73,73 Prozent).
Der wasserseitige Containerverkehr fiel in den Stückzahlen von 5.577 TEU (20-Fuß Container) im September 2025 um 3.211 TEU (- 57,58 Prozent) auf eine Gesamtstückzahl von 2.366 TEU. Die Tonnage verringerte sich um 30.028 Tonnen im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 16.530 Tonnen (- 64,50 Prozent).
Der durchschnittliche Wasserstand lag im Monat September 2026 bei Rheinpegel Mannheim 0,81 Meter und somit um 2,17 Meter unter dem Durchschnittspegel im September 2025 mit 2,98 Meter.


